Seminare und StuBO

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Informationen zu den Seminaren

Hier finden Sie genauere Informationen des ISB zu den W- und P- Seminaren der gymnasialen Oberstufe.

 


Informationen zur Studien- und Berufsorientierung

Auch bei der Berufs- und Studienwahl steht die Schule begleitend zur Verfügung.

BuS (Berufs- und Studienwahl-Orientierung) ist Teil eines jeden P-Seminars in der Oberstufe. Auf unseren Pinnwänden "Gymnasium-Oberstufe" im ersten Stock in der Nähe der OSK-Räume sowie in zahlreichen Info-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Hochschulen, der Agentur für Arbeit und dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft wird Hilfestellung bei der Orientierung gegeben.


P - Seminar 2016/18: Vertonung der Landshuter Stolpersteine

Landshuter Stolpersteine: P-Seminar vertont Audioguides
Seligenthaler P-Seminar vertont Stolpersteine für Landshut.

An einem verregneten Dienstagnachmittag im November 2016 machte sich eine kleine Gruppe von Q11 Schülern des Gymnasiums Seligenthal daran, die Stolpersteine der Stadt Landshut zu erkunden und mehr über die Biographien der hier wohnhaften Juden zu erfahren, die während Hitlers Schreckensherrschaft in Landshut ausgegrenzt, gedemütigt, in den Tod getrieben oder in den Tod deportiert wurden. Gerade hatte man gemeinsam die Arbeit im P-Seminar „Audioguides zu den Landshuter Stolpersteinen“ begonnen und jeder war gespannt, was ein ausgewiesener Experte über das Thema zu sagen haben würde und wo man – ganz getreu der Idee des Künstlers Gunter Demnig – über die Schicksale der Menschen stolpern würde.

Erfahren Sie mehr über das Projekt

 

Im April 2017 verlieh die Stiftung Zuhören, im Rahmen ihres bundesweiten Wettbewerbs tat:funk, dem P -Seminar des Gymnasiums Seligenthal den „Sonderpreis der Jury“.

Lesen Sie hier weiter

Zu den Berichten in der Landshuter Zeitung

Einleitung
Landshuter Stolpersteine vor Seligenthaler Str. 60.
Landshuter Stolpersteine vor Seligenthaler Str. 60.

Ort: Seligenthaler Straße 60
Autoren: Sarah Lichtmannecker, Daniel Römer
Sprecher: Sarah Lichtmannecker (Sprecher 1), Daniel Römer (Sprecher 2)
Interviewpartner: Passanten in Landshut

Der Beitrag soll neugierig machen, wichtige Fragen aufwerfen und zum Weiterhören anregen. Passanten werden zu den Stolpersteinen befragt und das Schicksal der Ansbachers exemplarisch für das Leben der Landshuter Juden angeschnitten. Umrahmt wird das Intro von selbst eingespielter Musik, die in verschiedenen Variationen auch die anderen Audiobeiträge durchziehen wird.

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Stolpersteine der Familie Marx
Landshuter Stolpersteine: Ludwig Marx

Ort: Altstadt 178/179
Autoren: Lena Weigl, Daniel Römer und Sarah Lichtmannecker
Sprecher: Sarah Lichtmannecker (Sprecher 1), Lena Weigl (Sprecher 2)
Interviewpartner: Benedikt Schramm

Zu den Stolpersteinen der Familie Marx liegen die wenigstens validen Informationen vor. Neben der Darstellung derjenigen Fakten, die man der Familie klar zuordnen kann, gibt der Audioguide Informationen zum nahen Dreifaltigkeitsplatz und der historischen Dimension dieses Platzes.
Der Fokus des Audiobeitrags liegt neben der Familie Marx auf der Darstellung des jüdischen Lebens im mittelalterlichen Landshut und dem Unterschied zwischen Anti-Judaismus und Anti-Semitismus.

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Stolpersteine der Eltern Ansbacher und Tochter Elsa, Else Kohn und Rosa Hahn
Landshuter Stolpersteine Eltern Ansbacher

Ort: Seligenthaler Straße 60
Autoren: Sarah Lichtmannecker, Daniel Römer
Sprecher: Konstantin Suttner (Sprecher 1), Sarah Lichtmannecker (Sprecher 2), Daniel Römer (Sprecher 3), Ernest Fricke (Sprecher 4)
Interviewpartner: Martin Anson (1989, interviewt von Halina Moss) und Martin Anson (1989, interviewt von Thomas Muggenthaler)

Am Schicksal der Ansbachers wird besonders deutlich, wie die jüdischen Landshuter Schritt für Schritt aus dem öffentlichen Leben gedrängt werden.

Die Ansbachers verlassen Franken fluchtartig und kommen in Landshut für eine Weile zur Ruhe. 1933 werden sie verhaftet und in Schutzhaft genommen, 1938 wird ihre Wohnung verwüstet und sie selbst werden verprügelt und nach Dachau verschleppt. Drei Familienmitglieder treffen 1942 den Entschluss, Suizid zu begehen.

Die Schwestern Rosa Hahn und Else Kohn, Bekannte der Familie, wollen ebenfalls nicht mehr leben.

Die Söhne Max und Wilhelm Ansbacher entscheiden sich gegen den Selbstmord.
Der Fokus des Audiobeitrags liegt auf den Erlebnissen der Familie im Jahr 1933 (Schutzhaft) und 1938 (Novemberpogrom).

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Stolpersteine der Ansbacher Söhne Wilhelm und Max
Landshuter Stolpersteine der Ansbacher Söhne Wilhelm und Max

Ort: Seligenthaler Straße 60
Autoren: Lucy Büttner, Anna Sophia Riegert
Sprecher: Ernest Fricke (Sprecher 1), Anna Sophia Riegert (Sprecher 2), Lucy Büttner (Sprecher 3), Konstantin Suttner (Sprecher 4)
Interviewpartner: Ulrich Unseld, Martin Ansbacher (Interview mit Halina Moss 1989)

Die Leben von Wilhelm und Max zeigen natürlich zahlreiche Parallelen zum Leben ihrer Eltern und ihrer Schwester Elsa.

Die Erfahrungen des Novemberpogroms und die anschließende Verschleppung nach Dachau prägen auch ihr Leben und setzen ihrem geschäftlichen Erfolg ein Ende. Obwohl sie, wie auch ihre Eltern, 1942 den Deportationsbescheid erhalten, entscheiden sich Max und Wilhelm gegen den Suizid.

Der Audioguide konzentriert sich vor allem auf die unmenschlichen Verhältnisse im KZ Dachau und auf die Tage zwischen dem Suizid ihrer Familie und ihrer eigenen Deportation.

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Stolpersteine der Familie Schönmann
Landshuter Stolpersteine Isidor Schönmann

Ort: Theaterstraße Nr. 65
Autoren: Lara Bucka, Sophia Brunner, Konstantin Suttner
Sprecher: Lara Bucka (Sprecher 1), Sophia Brunner (Sprecher 2), Konstantin Suttner (Sprecher 3)
Interviewpartner: Herr Gervasoni, Herr Schindler

Die Schönmanns sind erfolgreiche Geschäftsleute und großzügige Menschen. Das berichtet Klaus Schindler, dessen Vater Georg mit Isidor Schönmann befreundet war. Der Audioguide erzählt von dieser Freundschaft und auch davon, wie sich Isidor als Träger des Eisernen Kreuzes vermeintlich in Sicherheit hätte wiegen können. Während Isidor 1939 die Flucht gelingt, sterben seine Eltern 1942 in Theresienstadt.
Der Audioguide konzentriert sich auf das Leben des Sohnes Isidor, seine Freundschaft mit Georg Schindler und eine Kanu-Reise nach Prag, die zeigt, dass sich Isidor nicht in Sicherheit wähnt.

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Stolpersteine der Familie Wittmann
Landshuter Stolpersteine Gertrud, Hans Johann, Luise Lotte Wittmann

Ort: Innere Münchner Str. 12
Autoren: Anna-Lies Pfaff, Lisa Pöll
Sprecher: Anna Sophia Riegert (Sprecherin 1), Lisa Pöll (Sprecherin 2), Anna-Lies Pfaff (Sprecherin 3) 
Interviewpartner: Eleonora Englisch, Ursula Weger, Mario Tamme

Gertrud Wittmann schreibt Hilde Hofer im Jahr 1942 eine Postkarte aus Regensburg, sie befindet sich mit ihrer Familie auf einer Fahrt nach Piaski und damit in den Tod. Gertrud und ihr Bruder Hans Johann müssen schon früh viele Rückschläge und Repressalien hinnehmen, trotzdem gibt es auch kleine Hoffnungsschimmer für sie: nicht-jüdische Landshuter Bürger helfen ihnen.

Der Audioguide konzentriert sich auf das Schicksal der Gertrud Wittmann, besonders auf ihre Schulzeit und die Entscheidung von Hilde Hofer, sich für das Mädchen einzusetzen und sich dabei nicht systemkonform zu zeigen.

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Stolpersteine von Adolf und Cäcilie Hirsch
Landshuter Stolpersteine Adolf und Cäcilie Hirsch

Ort: Theaterstraße 55-57
Autoren: Konstantin Suttner, Ernest Fricke
Sprecher: Ernest Fricke (Sprecher 1), Sophia Brunner (Sprecherin 2), Konstantin Suttner (Sprecher 3) 
Interviewpartner: Marianne Spornraft, Helmut Teichner im Interview mit Thomas Muggenthaler

„Ich bin doch ein Wohltäter der Stadt“, so äußert sich Adolf Hirsch, ein sehr erfolgreicher Landshuter Geschäftsmann, Arbeitgeber und Unterstützer der TG Landshut, als er gefragt wird, weshalb er Nazi-Deutschland nicht verlässt. Auch Cäcilie Hirsch will Landshut nicht verlassen, bis die Gestapo 1941 in ihre Villa am Annaberg eindringt, angeblich auf der Suche nach „unangemeldeten Geldern“.

Der Beitrag erzählt von Cäcilie Hirschs Sprung aus dem zweiten Stock und davon, weshalb Adolf Hirsch 1938 sein großes Geschäft im Herzen der Landshuter Altstadt und 1943 sein Leben verliert.

Der Audioguide konzentriert sich auf die zunächst erfolgreiche Karriere des Adolf Hirsch und seine Anstrengungen für die Stadt Landshut. Der Beitrag zeigt aber auch, mit welcher gnadenlosen Skrupellosigkeit den jüdischen Bewohnern Landshut nach Besitz und Leben getrachtet wurde.

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Stolpersteine der Familie Landauer
Landshuter Stolpersteine Richard, Eva Maria und Edith Landauer

Ort: Theaterstraße 55-57
Autoren: Anna Pfaff, Lisa Pöll, Sophia Brunner
Sprecher: Anna Pfaff (Sprecher 1), Lisa Pöll (Sprecher 2),
Interviewpartner: Dr. Mario Tamme

Die Tochter von Adolf und Cäcilie Hirsch heiratet einen Verleger aus München und gemeinsam freuen sie sich auf ein schönes Leben in Landshut. Doch die Erfahrungen unter dem Nazi-Regime bringen die junge Familie dazu, der Heimat den Rücken zu kehren und in England unter schwierigen Umständen und geändertem Namen neu zu beginnen.

Der Audioguide beschäftigt sich vornehmlich mit der Frage, unter welchen Bedingungen man Deutschland überhaupt verlassen durfte und welche Hindernisse die Landshuter Juden überwinden mussten, vor und auch nach der Auswanderung.

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Arbeitsblätter zu den Landshuter Stolpersteinen

Arbeitsblätter zu den Landshuter Stolpersteinen

Folgende Arbeitsblätter können Sie zum Gebrauch im Unterricht herunterladen:

 

AB: Familie Marx                      AB: Eltern Ansbacher

AB: Ansbacher Söhne             AB: Familie Schönmann

AB: Familie Wittmann              AB: Ehepaar Hirsch