Seminare und StuBO

Seminare Schuljahre 2018 - 2020

W - Seminare 2018/20

P - Seminare 2018/20

Seminare Schuljahre 2019 - 2021

W - Seminare 2019/21

P - Seminare 2019/21

Informationen zu den Seminaren

Hier finden Sie genauere Informationen des ISB zu den W- und P- Seminaren der gymnasialen Oberstufe.

Informationen zur Studien- und Berufsorientierung

Auch bei der Studien- und Berufsorientierung steht die Schule begleitend zur Verfügung.

StuBO (Studien- und Berufsorientierung) ist Teil eines jeden P-Seminars in der Oberstufe. Auf unseren Pinnwänden "Gymnasium-Oberstufe" im ersten Stock in der Nähe der OSK-Räume sowie in zahlreichen Info-Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Hochschulen, der Agentur für Arbeit , verschiedenen Unternehmen und dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft wird Hilfestellung bei der Orientierung gegeben.


Wie wird man Wissenschaftler und Forscher?

Online-Vortrag des Krebsforschers Professor Dr. Norbert Kraut in StuBO

Aufgrund der Begeisterung, die ein Lehrer in ihm geweckt hatte, und der eigenen Erkenntnis, wie wichtig Biologie in der Zukunft sein werde, entschied sich Professor Dr. Norbert Kraut für ein Studium in Biologie in Regensburg und später für Mikrobiologie in Colorado und legte damit die Basis für eine Karriere als international renommierter Krebsforscher. Statt auf einem internationalen Kongress mit einem Fachpublikum zu diskutieren, zeigte Professor Kraut virtuell in einem kurzweiligen Vortrag vor den StuBO-Kursen der Q11 seinen persönlichen Werdegang als Forscher und Berufsmöglichkeiten in der Krebs- und Medikamentenforschung auf.

Nach der Promotion in Heidelberg gewann er zusätzliche Motivation als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei einem späteren Nobelpreisträger in Seattle. Große Mobilität und internationale Kollaborationen begleiteten von Anfang an seinen Weg in die klassische Krebsforschung, der ihn schließlich zu seinem Hauptarbeitsplatz in Wien bei einem deutschen Pharmaunternehmen führte. Als Professor in Physiologischer Chemie in Ulm, Mitglied in verschiedenen onkologischen Komitees und wissenschaftlicher Beirat für Molekulare Pathologie gibt er seine innovativen Ansätze weiter. Zusätzlich publiziert er regelmäßig Fachbeiträge in wissenschaftlichen Journalen und hält diverse Patente.

Prof. Kraut informierte über die Entstehung eines Tumors und Therapieansätze, über Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln. Er stellte die vielfältigen Arbeitsfelder in der Krebsforschung sowie der Entwicklung von Arzneimitteln dar, ebenso die unterschiedlichen Ausbildungs- und akademischen Berufe in diesem Bereich. Gerade in Führungspositionen brauche es Empathiefähigkeit, soziale und kommunikative Kompetenzen, um erfolgsmotivierte Mitarbeiter zu gewinnen. Sehr gute Englischkenntnisse, größte Flexibilität und Entscheidungsfreude zeichnen Wissenschaftler in leitender Funktion aus. Die Entwicklung eines erfolgreichen Medikaments bis zur Marktreife erfordere Unternehmergeist und die Übernahme von Verantwortung. Sein Ziel, so Professor Kraut, sei es, Krebserkrankungen heilbar zu machen, und dies sei zugleich sein Antrieb, immer weiterzuforschen und als konstant Lernender auch aufkommende Technologien, emerging technologies, zu nutzen. 

Die Schülerinnen und ihre Lehrkräfte bedankten sich für den sehr abwechslungsreichen und motivierenden Vortrag. In der anschließenden Fragerunde zeigten sie großes Interesse für die Frauenquote, den Arbeitsalltag in der Forschung und die größten persönlichen Erfolge.

Der Vortrag fand in der Reihe „Eltern in MINT-Berufen“ statt, in der Eltern ihre Berufe aus erster Hand vorstellen. Herzlichen Dank an den Elternbeirat, der dies initiiert hat!

Maria Fischer


Eltern in MINT-Berufen

Eltern in MINT-Berufen: Herr Laumen IT-Projektleiter

 

Im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung der 11. Jahrgangsstufe stellte am 25.03.2021 Herr Josef Laumen seinen Beruf als IT – Projektleiter beim Pay-TV Anbieter Sky vor.

Nachdem Laumen 1990 sein Abitur erlangte, entschied er sich dafür, Elektrotechnik zu studieren und stieg 1997 bei Bosch in der Standardisierung ein. Dort trug er wesentlich dazu bei, dass heutzutage 3G Mobilfunk funktioniert, indem er zu diesem Thema Vorschläge machte und Ideen entwickelte. Diese Ideen wurden daraufhin bei Treffen verschiedenster Firmen weltweit vorgestellt, wodurch sich Josef Laumen die Möglichkeit bot, Meetings auf der ganzen Welt zu besuchen z.B. in den USA, in Asien und Afrika. Er sammelte fachliche und disziplinarische Führungserfahrungen, als er begann, Gruppen von Experten rund um das Thema „mobiles Internet“ zu leiten. Ergebnisse seiner 6-jährigen Arbeit sah Josef Laumen erst 2003, als in Deutschland erstmals ein 3G Mobilfunkstandard eingeführt wurde. Um auf Dauer schneller Ergebnisse zu sehen, wechselte er Ende 2005 ins technische Produktmanagement zu O2, wo er bis 2016 für „mobiles Internet“ zuständig war. Dort startete Laumen wieder als Experte. Drei Jahre später hatte er sich zum Abteilungsleiter hochgearbeitet und war für die komplette Produktentwicklung bei O2 zuständig. Nach insgesamt zehn Jahren bei O2 machte er sich selbstständig und arbeitet seit 2016 als IT-Projektleiter bei Sky, wo er sich um Projekte kümmert, diese organisiert und deren Ziele im Auge behält. Eine wichtige Aufgabe dabei ist das Erwartungsmanagement, also die Einbindung des Managements in die Entscheidungen. Im Arbeitsalltag eines Projektleiters stehen viele Meetings mit Kollegen, Chefs, Lieferanten usw. an; der Projektleiter regelt die Aufgabenverteilung und dokumentiert die Arbeit in Form von Berichten und Präsentationen. Voraussetzungen für diesen Beruf sind vor allem eine Affinität für Technik, Wirtschaft, Geschäft und den Umgang mit Menschen.

Josef Laumen hat seinen Werdegang nicht geplant. Er hat Gelegenheiten ergriffen und das studiert, wofür er sich begeistern konnte.

 

Jana Trippacher, Q11

 

 

Eltern in MINT-Berufen: Herr Vogel Vertrieb

 

Am Dienstag, den 29.04.21 stellte Herr Vogel der Oberstufe unserer Schule seinen Beruf vor.

Er selbst ist bei der „eurotrade Flughafen München GmbH“ angestellt, welche eine 100%ige Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH ist. Mit ca. 900 Mitarbeitern und 50 Filialen ist das Unternehmen im Einzelhandel tätig und organisiert dabei den Vertrieb von Duty-Free Waren, Uhren & Schmuck und Bekleidung. Dabei steht das digitalisierte und effizienzorientiere Organisieren im Vordergrund, denn mithilfe des sog. Supply-Chain-Managements (SCM) und vielen weiteren neuen Techniken zur Leistungssteigerung von Lieferketten lassen sich traditionelle Geschäftsfunktionen mit kurzen und taktischen Entscheidungen vereinen und dementsprechend auch koordinieren.

Die konkrete Tätigkeit, die Herr Vogel nachgeht, ist hierbei das Betreuen der entsprechenden Software-Werkzeuge, sodass ein reibungsloser Ablauf aller geschäftlichen Prozesse gewährleistet werden kann. Unter diese Prozesse fallen alle nötigen Schritte von der Beschaffung bis hin zum Verkauf der Ware.

Gerade in Zeiten der Digitalisierung sind solche Jobs am Arbeitsmarkt sehr gefragt und bringen auch sehr gute Verdienstmöglichkeiten mit sich mit, allerdings muss man auch ein großes Maß an technischer Affinität aufweisen. Vielen Dank an Herrn Vogel für die sehr interessante Präsentation und Darstellung Ihres Berufes.

 

 

Lukas Prazuch, Q11

 

 


Viele Wege führen zum Ziel

Am 11. März 2021 durften die P-Seminar-Kurse von Frau Maria Fischer und Frau Regina Müller an einem Vortrag zum Thema Studien- und Berufsorientierung teilnehmen. Dieser wurde uns von Frau Gabriele Schröter von der Agentur für Arbeit vorgetragen.

Nachdem sie uns auf Nachschlagewerke zur Studien- und Berufsorientierung hingewiesen hatte, begannen wir schon mit dem ersten Thema: Entscheidungen.

Wir als Schüler-Innen stehen nun bald auch vor einer großen Entscheidung: Was soll ich nach meinem Abitur machen? Manche können sich leicht entscheiden, manchen fällt es schwerer. Aber egal wie schnell eine Entscheidung gefällt wird, das Wichtigste ist, dass wir sie auch im Nachhinein noch gut begründen können.

Dafür stehen uns vier Säulen zur Verfügung, die uns bei unserem Weg unterstützen sollen: Die Selbsterkundung, die Informationsbeschaffung, die Entscheidung und letztendlich die Realisierung. Eine Möglichkeit, die uns zum Thema Selbsterkundung zur Verfügung steht, ist z.B. der Test der Agentur für Arbeit.

Frau Schröter verglich unsere jetzige Situation mit der eines fahrenden Zugs auf Gleisen: Jetzt fahren wir noch auf einer gerade Strecke bis zu Abitur, doch danach spalten sich viele verschiedene Wege in verschiedene Richtungen ab. Wir haben eben nicht nur die Möglichkeit auf eine Universität zu gehen, sondern auch auf eine Fachhochschule zu besuchen, ein duales Studium zu machen, in den öffentlichen Dienst zu gehen oder auch eine Ausbildung anzustreben. Und uns wurde klar: jeder dieser Wege führt in einen guten Beruf und auf dem Weg dorthin wird sich vieles noch verändern. Jetzt sollen wir zunächst den ersten Schritt wagen.

Die sogenannte Arbeitswelt 4.0 wartet auf uns!

Jennifer Gehrig, Q11


Online Vortrag der IHK Ausbildungsscouts

Anfang dieses Jahres hat die IHK mit zwei Ausbildungsscouts den Schülern der Q11 des Gymnasiums Seligenthal einen Online-Vortrag über Microsoft Teams angeboten, in dem die Azubis Brunner Raphael und Eva Schwimmbeck von ihren bisherigen Erfahrungen in ihrer Ausbildung berichtet haben. Zu Beginn der Präsentation wurden die Schüler mit mehreren anonymen live Umfragen über die Plattform Mentimeter eingebunden. Es wurde zum Beispiel gefragt, was die Azubis in Bayern am meisten motiviert eine Ausbildung anzufangen oder welche Vorteile es bei einer Ausbildung gegenüber einem Studium geben könnte. Daraufhin hat der Industriekaufmann Raphael Brunner mit der Vorstellung seiner Ausbildung begonnen und seinen Weg dahin beschrieben. Er erzählte, dass er durch Gespräche mit seinen Freunden und seinen Wünschen schnell Geld zu verdienen und unabhängig von den Eltern zu sein, sich entschieden hat, eine Ausbildung zu beginnen. Diese begann 2019 bei Pöschl Tabak, einer Tabakfirma in seiner Region mit vielen Weiterbildungsmöglichkeiten. Außerdem wurde der Ausbildungsplan und die Vergütung in den Ausbildungsjahren gezeigt und die Schüler hatten die Möglichkeit Fragen zu stellen.

Die ehemalige Schülerin des Gymnasiums Seligenthal Eva Schwimmbeck hat ihren Ausbildungsberuf, Physiklaborant/-in, zu Beginn mit einem Video, welches den Aufgabenbereich zeigt, vorgestellt. Die 21-Jährige ging auf die Gründe ein, wieso sie eine Ausbildung bei der Schott Ag Landshut begonnen hat, welche zum Beispiel die zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und die Möglichkeit zur Berufsorientierung waren. Sie gab den Schülern auch ein paar Tipps zur Bewerbung bei einem Arbeitgeber mit auf den Weg und erzählte, wie es bei ihr abgelaufen ist. Zuletzt ging sie auf die Optionen nach der Ausbildung, wie ein Duales Studium, Techniker oder Meister ein und gab den Zuhörern die Möglichkeit ihr Fragen zu stellen.

Daniel Grzegorzek, Q11


Virtuelle Besichtigung der KU Eichstätt/Ingolstadt

Die wichtige Wahl eines Studienganges und einer Universität rückt in der elften Klasse in greifbare Nähe. So war es schön am Donnerstag, den 28.1.2021 via Videokonferenz die KU Eichstätt/Ingolstadt vorgestellt zu bekommen. Der Vortrag, der im Rahmen des P-Seminars stattfand, wurde von der Studentin Luise Rabenstein und dem Marketingreferent der WFI Friedrich Münch gehalten. Thematisch ging es zuerst um Allgemeines zum Studieren und wie man das richtige Studienfach für sich findet. Die Uni Eichstätt, insbesondere mit ihrer wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in Ingolstadt, wurde uns als kleine, private, sehr studentenbezogene, aber auch vielfältige und spannende Universität vorgestellt, was sich nicht zuletzt am Enthusiasmus und den schillernden Erzählungen der Referenten widerspiegelte. Die BWL Studentin Luisa Rabenstein berichtete über ihren Werdegang und ihre Erfahrungen, sowie über den Ablauf ihres Studiums. Vorzüge ihrer Uni seien gute Dozenten-Studenten Beziehungen, ein breites Spezialisierungsangebot und Auslandsaufenthalte, wie beispielsweise die Möglichkeit eines Doppelabschlusses, bei dem man die Hälfte seiner Studienzeit in Shanghai verbringt. Der für mich  interessanteste Aspekt des Vortrags war die enge Beziehung, die die Fakultät mit 20 regionalen und überregionalen Unternehmen teilt. Diese Partnerunternehmen treten mehrmals im Monat mit den Studenten in Verbindung und ermöglichen es so von vornherein eine gute Einsicht in das spätere Berufsleben zu bekommen und erste Kontakte mit potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen. Aktionen wie die Summer Challenge, bei denen Studenten und Mitarbeiter von Firmen, wie der Deutschen Bahn oder Allianz Consulting, in sportlichen Wettkämpfen gegeneinander antreten, hören sich nicht nur nach jeder Menge Spaß an, sondern dürften auch für die beruflichen Chancen der teilnehmenden Studenten enorme Vorteile bedeuten. Es ist nicht verwunderlich, dass die Katholische Universität Eichstätt zu den beliebtesten Universitäten Bayerns gehört. Gerade Schüler, die später im wirtschaftlichen Bereich studieren wollen, dürften Eichstätt nun sicher in Erwägung ziehen.

  Anne Kerner, Q11


Unternehmensführung, mit Charme

Am 17.12.2020 fand im Rahmen des P-Seminar Seligenthals eine digitale Unternehmensführung der Firma Jungheinrich statt. Mal etwas anderes, als das Gewohnte, aber das war in diesem Jahr auch nichts besonders mehr. Man konnte es quasi schon absehen. Die Umsetzung ist auf jeden Fall toll gelungen, alle waren von der Professionalität dieser Führung begeistert.

Begonnen hat die Präsentation mit einem geschichtlichen Überblick über die Firma Jungheinrich, in welchem die verschiedenen Grundsteine beleuchtet wurden. Unter anderem wurden hier das Wachstum, sowie die Expansionen beleuchtet. 

Nachdem den Schülern auch die verschiedenen Kooperationen mit, zum Beispiel amerikanischen Firmen gezeigt wurden, gingen die Moderatoren auf die breit aufgestellte Produktplakette ein. Hier wurde nicht nur der Zweck jedes einzelnen Fahrzeugs erklärt, sondern auch auf die verschiedenen Produktionsstandorte eingegangen. Als nächstes folgte ein kompletter Überblick des Werks in Moosburg, bei dem gleichzeitig auch die verschiedenen Produktionsschritte gezeigt wurden. Als letztes auf der Agenda stand ein Gespräch mit zwei Auszubildende, die von ihrer Ausbildung bei Jungheinrich berichteten.

 

Straßburger Emanuel, Q11


Die Casting Show der großen Unternehmen

Assessment-Center Training für die 11. Klasse mit Frau Lau von der Barmer

Sie sind auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch, das glauben sie zumindest bis sie sich unerwartet in einem Raum mit neun weiteren Personen befinden. Ihnen wurde gesagt sie sollen eine Präsentation über ein Produkt vorbereiten, das sie jeden empfehlen würden, mehr aber nicht. Die Tür geht auf und drei Männer in Anzügen betreten den Raum. Sie heißen die Gruppe mit ernster Mine willkommen und sagen direkt, dass nur eine Person den Raum mit einer Stelle verlassen wird. Sie blicken sich um und stellen fest sie sind mit Abstand die jüngste. Sie bekommen Zweifel und werden immer nervöser -

so oder ähnlich hat sich Frau Lau bei ihrem Assessment-Center bei der Firma BARMER gefühlt und teilte diese Erfahrungen am 3.12.2020 mit Schülern aus der 11. Klasse. Des weiteren standen Themen wie ein Eignungstest, Vorstellungsgespräch, Tintenklecks-Test und ein Rollenspiel auf der Agenda. Die von der Krankenkasse “Barmer” organisierte Veranstaltung soll die Schüler rechtzeitig auf eine Bewerbungssituation vorbereiten, damit sie diese stressfrei überstehen. Trotz der derzeitigen Umstände wurde versucht die Programmpunkte, so gut es geht, umzusetzen und auch die Schüler zeigten sich trotz der typischen “Nachmittagszeit” motiviert. Der Vortrag war interessant und kurzweilig gestaltet,  was unteranderem an der lockere Art und guten Laune von Frau Lau lag, die sich auch spürbar auf die Schüler übertrug. Sie legte vor allem Wert auf eigene Erfahrungen und erzählte von ihren Eindrücken anstatt langweilige PowerPoint-Folien mit viel zu viel Text vorzulesen. Des weiteren hatten die Schüler viele Möglichkeiten sich in den Vortrag mit einzubringen, wie z.B durch eine kleine Selbstpräsentation.

Zum Schluss gab es für jeden eine mit Namen bedruckte Uhrkunde als Beweise für die Teilnahme. Des weiteren wurden Eignungstests, sowie weitere Materialien der BARMER angeboten, mit denen man sich gezielt informieren und auf bestimmte Bereiche vorbereiten kann.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung.

 

Konstantin Straßburger, Q11


Auszeichnung für das Gymnasium Seligenthal

Nach einem knapp einjährigen Bewerbungsprozess konnte das Gymnasium der Schulstiftung Seligenthal „aufgrund des herausragenden Engagements um die Berufs- und Studienorientierung“ das Berufswahl-SIEGEL durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) entgegennehmen.

Zur Auszeichnungsfeier am Gymnasium Seligenthal, die unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln als Hybridveranstaltung in einem kleinen Kreis stattfand,  konnte die stellvertretende Schulleiterin Maria Fischer einige Ehrengäste begrüßen, u. a. die Äbtissin des Klosters Seligenthal M. Petra Articus, Vertreter der Firma Jungheinrich, der Hochschule Landshut, der Agentur für Arbeit, die Vorsitzenden des Elternbeirats und des Fördervereins, sowie die beim digitalen Audit beteiligten Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler.  

Die Veranstaltung war eine gelungene Verbindung von offizieller virtueller Feier mit der Auszeichnung der Schulen und dem Festvortrag „Berufsorientierung – Entschlüsselung individueller Entscheidungswege“ von Prof. Dr. Thorsten Bührmann und der Feier in Präsenzform, in der die erfolgreichen Kooperationen und vor allem die besonders engagierten Schüler Seligenthals und ihre Projekte gewürdigt wurden. 

„Das Berufswahl-SIEGEL ist uns sehr wichtig, weil es wie kaum eine andere Auszeichnung für das steht, was eine erfolgreiche Schulbildung erreichen will“, war sich das engagierte Team aus Schulleitung, Lehrkräften und Schülern einig. Das Gymnasium sieht es als zentralen Bildungsauftrag, den Jugendlichen in dem sich rasch wandelnden Arbeitsmarkt individuelle Perspektiven aufzuzeigen und Orientierung für einen gelingenden Übergang in Studium und Beruf zu ermöglichen. „Die Schule übertrifft mit ihren Leistungen im Bereich der Berufs- und Studienorientierung bei Weitem die lehrplanmäßigen Vorgaben. Die vielfältig und breit aufgestellten Maßnahmen, Projekte, Wahlfächer und Kooperationen beeindruckten die Jury im besonderen Maße“, heißt es in der Laudatio.  

Für dieses herausragende Engagement nahm das Gymnasium Seligenthal mit großer Freude die Auszeichnung mit dem Berufwahl-SIEGEL entgegen.


Einen Weg zu finden ist nicht schwer, doch den für mich richtigen Weg auszuwählen ist eine Herausforderung!

 
Philosophische Lebens- und Berufsorientierung am Gymnasium
 

Besonders in der Oberstufe rückt die Frage nach einem Plan nach dem Abitur immer näher und viele Schüler/innen sind sich noch nicht sicher, welchen Weg sie bestreiten wollen.

Deshalb haben wir - im Rahmen unseres P-Seminars ,,Wir gewinnen den Europäischen Wettbewerb” mit Leitfach Sozialkunde - am Kurs ,,philosophische Lebens- und Berufsorientierung am Gymnasium” teilgenommen. Dabei wurden unsere Erwartungen an dieses philosophische Coaching mehr als übertroffen.

Jede Sitzung war von einem Thema bzw. einer Fragestellung, die bei der Orientierung im Leben eine wichtige Rolle spielt, geprägt, über die wir philosophierten und versuchten, eine passende Antwort darauf zu finden.

Der erste Workshop der Akademie für Philosophische Bildung und Werte-Dialog, den wir besuchten, trug den Titel ,,Ich als Team”. Dabei stellten wir uns der Aufgabe, unsere inneren Teams, das heißt diejenigen Akteure oder Rollen, die uns leiten, zu zeichnen und zu reflektieren. Wir beschäftigten uns mit den Stärken und Schwächen jedes einzelnen Teammitglieds und stellten uns am Ende dieser Diskussionsrunde die Frage: Woher weiß ich, was ich wirklich will? Dieser Frage gingen wir anschließend auf den Grund und suchten Lösungsansätze, die uns persönlich weiterhelfen sollen.

Als Nächstes widmeten wir uns unseren inneren Antreibern, die wir durch einen Antreiber-Test herausfinden konnten. Hier war es wichtig zu erkennen, wann eine innere Antriebskraft positive Auswirkungen auf unser Tun hat und wann diese die Überhand gewinnt und uns im Weg steht. Im Anschluss gingen wir den Fragen ,,Wann bin ich zufrieden? Wann bin ich glücklich?” auf den Grund. Besonders diese Fragen begegnete uns danach immer wieder im Alltag.

Bei unserem dritten Workshop zum Thema Glück gingen wir von einem Szenario aus, bei dem uns eine Glücksfee vier verschiedene Leben schenkte, die wir uns selbst aussuchen durften. Dabei entschied sich jeder für vier unterschiedliche Berufe, Familienstände, Hobbys und Wohnorte, von denen am Ende aber nur jeweils zwei ausgewählt werden konnten. So kamen wir auf die Fragestellung, welche Werte hinter diesen Vorstellungen stecken und warum wir uns für diese und gegen die anderen zwei Leben entschieden. Außerdem entstand in diesem Zusammenhang auch die Frage ,,Was ist Freiheit bzw. Unabhängigkeit?”, wobei jeder im Anschluss seine eigenen Vorstellungen und Definitionen der Begriffe äußerte.  

Unser letzter Workshop war von einer Debatte zu einer Entscheidungsfindung geprägt, die ein Dilemma zwischen einem Studium und einer Work-and-Travel-Reise beantworten sollte. Im Anschluss diskutierten wir auch die Frage ,,Kann ich mich entscheiden, mich nicht zu entscheiden?” und kamen zu sehr individuellen Antwortmöglichkeiten.

Gerade weil unsere Gruppe sehr klein war und wir uns bereits aus dem Unterricht kannten, konnte dieses Coaching für uns sehr gut funktionieren, da wir unsere Meinung frei äußern konnten und jeder jeden aussprechen ließ. Dieses Coaching war für uns eine willkommene Abwechslung zum Unterricht, da wir bestimmte Themen sehr detailliert besprechen und uns eine eigene Meinung bilden konnten, was im Unterricht teilweise so nicht möglich ist.

Schließlich sind wir uns als Gruppe einig, dass diese philosophische Lebens- und Berufsorientierung für die zukünftigen P-Seminare sehr empfehlenswert ist, da sie Impulse für alle wichtigen Entscheidungen im Leben liefert und eine gute Möglichkeit ist, sich selbst besser kennenzulernen.

 

Denisa Andries, Q12


BAYERN SCHMECKT: P Seminar „ Nachhaltig leben durch regionale und saisonale Ernährung“

Seit 2015 wird ein P Seminar zum Thema „ Nachhaltig leben durch regionale und saisonale Ernährung“ als Kooperation mit der Gastronomieabteilung der Berufsschule 1 Landshut angeboten. Die beteiligten SchülerInnen beider Schulen entwickeln dabei entweder ein 3 Gänge Abendmenü für 60 Personen oder, wie in diesem Jahr, Speisenfolgen für ein Flying Dinner für bis zu 300 Personen unter dem Motto „Bayern schmeckt“. Die Lebensmittelauswahl soll Komponenten der Region und passend zum Veranstaltungsmonat Juni, der Sommersaison bevorzugen. Sponsorensuche zur Finanzierung der Veranstaltung, Gestaltung der Werbung, der Einladungen und der Programme müssen ebenso wie Auswahl und Berechnung der Kochrezepte eigenverantwortlich, mit Feedback der Fachleute und Lehrkräfte erfolgen. In Service- und Kochgruppen werden die Aufgaben in Modulen in die Praxis umgesetzt.
Zielsetzung der P Seminare der gymnasialen Oberstufe ist es, die SchülerInnen neben ihren schulischen Erfahrungen so eigenständig wie möglich, mit der praktischen Arbeitswelt in Berührung zu bringen. Der Kooperationspartner Berufsschule 1 gewährt dabei beste Einblicke in die Berufsbilder des Hotel- und Gastronomiebereiches, sowohl als Ausbildungsberuf als auch als duales oder herkömmliches Studium.

Angelika Gruber


Übungen zum Assessment Center

Das Assessment Center ist eine übliche Form, um Bewerber und Bewerberinnen auf Herz und Nieren zu testen. Neben Allgemeinwissen spielen dabei auch Schlüsselkompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Kontaktfähigkeit, Durchhaltevermögen und Stressresistenz eine wichtige Rolle.
Frau Lau von der BARMER stellt den Schülerinnen und Schülern von Seligenthal einen möglichen Ablauf eines Assessment Centers vor. Dies erklärt sie mit Hilfe des Centers, welches sie selbst durchlaufen durfte. So berichtet Frau Lau beispielsweise, dass auch in den Pausen das Verhalten der Teilnehmer beobachtet und mit in die Bewertung eingezogen wird.
Zusammen mit den Schülerinnen und Schülern der Q11 erarbeitet Frau Lau entscheidende Punkte, die bei einem Einstellungstest zu beachten sind. So soll man sich auch unter Zeitdruck nie aus der Ruhe bringen lassen. Diese Tests sind grundsätzlich so ausgelegt, dass man sie nicht in der vorgegebenen Zeit schaffen kann.
Anschließend wird das „Vorstellen vor einer Gruppe“ eingeübt. Zwei Schülerinnen stellen sich dazu im Plenum vor, nennen Hobbys, zeigen ihren bisherigen Lebenslauf auf und nennen positive und negative Eigenschaften an sich und erklären in welchen Situationen sie davon profitieren und wann sie ihnen im Weg stehen. Direkt danach erhalten die zwei Feedback nach der Burger-Methode (positiv, negativ, positiv).
Das Assessment Center endet mit einer Gruppenübung. Zwei Teams sollen mit Hilfe von Papier, Scheren und Klebstoff eine Brücke zwischen zwei Tischen bauen. Dabei treten sie gegeneinander an. Anhand solcher Übungen können die Unternehmen auf die Teamfähigkeit, den Ideenreichtum, die Kreativität und die Führungsqualität der Teilnehmer schließen.


Studieren mit hohem Praxisbezug an der KU Eichstätt

In einem spannenden Vortrag stellte Philipp Dünkelmann, Mitarbeiter am Lehrstuhl Business Administration, Innovation and Creativity, den Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen die KU Eichstätt vor.  Anschließend stand er für eine Vielzahl an Fragen zu Verfügung.

Warum soll ich überhaupt studieren?

Herr Dünkelmann weist darauf hin, dass ein Studium den beruflichen Einstieg und Aufstieg erleichtert. Dabei geht er auf die Unterschiede zwischen (Fach-)Hochschule und Universität ein.

Wie bewerbe ich mich auf einen Studienplatz?

Die Internetseite hochschulstart.de eignet sich ideal, um nach Studiengängen zu suchen. Danach kann man sich bei den verschiedenen Universitäten und Hochschulen bis Mitte Juli für das Wintersemester bewerben.

Warum die KU Eichstätt?

Neben einer geringen Abbrecherquote zeichnet sich die KU Eichstätt durch eine hohe Betreuungsquote aus. Auf einen Dozenten kommen etwa 10 - 15 Studenten. Zudem wird der Praxisbezug an der KU großgeschrieben.


Individuelle Sprechzeiten

Welcher Weg ist für mich der richtige?

Alle Termine in Kürze vergriffen

Im StuBo-Teil der P-Seminare erhalten die Seligenthaler Schülerinnen und Schüler bereits einen sehr guten Überblick über mögliche Pfade, die sie nach dem Abitur einschlagen können. Sie suchen Informationen zu ihrer Wunschtätigkeit und schreiben Bewerbungen.

Dennoch können leider nicht immer alle Fragen beantwortet werden, nicht alle Zweifel ausgeräumt werden, nicht alle Ängste besiegt werden.

Mit Hilfe von Frau Schröter von der Agentur für Arbeit können diese Probleme auch noch aus dem Weg geräumt werden. In 20-minütigen Gesprächen haben die Schülerinnen und Schüler die Chance noch offene Fragen zu ihren individuellen Zielen und Berufswünschen zu klären.

Das Angebot wurde von Seiten der Schüler sehr gut angenommen, so waren innerhalb von wenigen Tagen alle Termine belegt.

Die nächste Sprechzeit wird am 16.11.2020 von 9.00-12.00 Uhr stattfinden.


Stipendien - nicht nur für Einserkandidaten

Oftmals sind Fehlvorstellungen so hartnäckig im Kopf der Menschen verankert, dass es fast unmöglich ist, diese wieder richtig zu stellen.

„Ein Stipendium kann man nur mit einem 1.0er Schnitt erhalten!“

Einen großen Teil zur Korrektur dieser nicht korrekten Anschauung hat die FH Landshut in Zusammenarbeit mit Arbeiterkind.de durch ihre Informationsveranstaltung „Stipendien – nicht nur für Einserkandidaten“ beigetragen.

An Messeständen und in Vorträgen erhielten die Seligenthaler Schülerinnen und Schüler die notwendigen Informationen zum Thema Stipendien. Neben den entscheidenden Terminen und einer Vielzahl von Organisationen, die Stipendien anbieten, erkennen die Teilnehmer der Veranstaltung, dass es sehr stark auf das soziale Engagement ankommt, um eine solche Unterstützung zu erhalten.


Bundesagentur für Arbeit zu Besuch in Seligenthal

Vortrag zum Thema: Studien- und Berufsorientierung

In einem Wirrwarr von mittlerweile über 20 000 Studiengängen bedarf es einer geschickten Herangehensweise, um für sich den einen richtigen Weg herauszufiltern.

Im Rahmen der Studien- und Berufsorientierung der 11. Jahrgangsstufe ist daher Frau Schröter von der Bundesagentur für Arbeit ein gern gesehener Gast bei uns in Seligenthal. Sie zeigt den Schüler wie Berufswahl gehen kann und welche Alternativen es nach dem Abitur gibt. Eine Karriere im öffentlichen Dienst, ein duales oder klassisches Studium, eine Ausbildung oder etwas ganz anderes, das Abitur ist Schlüssel zu einem großen Spektrum an Möglichkeiten. Die Schülerinnen und Schüler müssen nur wissen, was sie selbst gerne machen wollen. Doch in diesem „nur“ steckt das Problem. Frau Schröter gibt den Schülerinnen und Schülern einige Tests an die Hand, mit denen man eine Richtung und Branche herausfinden kann, die für einen die richtige sein kann.

„Lass Dir Deinen Traumberuf nicht ausreden!“

Mit Hilfe eines Promirätsels, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Prominenten aufgrund ihrer Lebensläufe erkennen sollen, zeigt Frau Schröter elegant auf, wie unvorhersehbar und wie unabhängig von der Ausbildung Karrieren sind.

Durch ein Studium und einen Doktortitel in der Physik ist man für die Forschung oder für die Arbeit in einem großen Konzern gut qualifiziert, Frau Merkel beweist uns jedoch, dass man damit auch in der Politik sehr erfolgreich sein kann.

Daher macht die Aufforderung von Frau Schröter: „Lass Dir Deinen Traumberuf nicht ausreden!“ gerade in der Arbeitswelt 4.0 Sinn. Denn trotz der Vielzahl an Studiengängen, gibt es keine Ausbildung zum Youtuber oder zum Feel-Good-Manager. Viel wichtiger ist es, dass man genau weiß, was man studieren will oder welche Ausbildung man beginnen will und dieses Ziel auch verfolgt.


Nach einem knapp einjährigen Bewerbungsprozess konnte das Gymnasium der Schulstiftung Seligenthal „aufgrund des herausragenden Engagements um die Berufs- und Studienorientierung“ das Berufswahl-SIEGEL durch das Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) entgegennehmen.

Zur Auszeichnungsfeier am Gymnasium Seligenthal, die unter Einhaltung aller Abstands- und Hygieneregeln als Hybridveranstaltung in einem kleinen Kreis stattfand, konnte die ...

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Die Berufliche Orientierung ist ein lebenslanger Prozess, der bereits im Kleinkindalter beginnt. Mit Aussagen wie: „Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“ beginnen diese Überlegungen, werden später verworfen, verfestigt oder spezialisiert. Am Gymnasium werden in der Unter- und Mittelstufe immer wieder Projekte und Aktivitäten zum Kennenlernen von Berufsfeldern unternommen. Mit der 9. Jahrgangsstufe steigt die Intensität dieser Angebote, ...

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