Erneute Auszeichnung des Gymnasiums Seligenthal zur Fairtrade-Schule

Im Januar 2019 wurde das Gymnasium zum dritten Mal in Folge als Fairtrade-Schule ausgezeichnet.
Etliche Projekte in diesem und in dem vergangenen Schuljahr hatten dazu beigetragen.

Zum dritten Mal ausgezeichnet

Im Herbst beschäftigte sich die Wahlfachgruppe vor allem beim Fairtrade-Wochenende im Bildungshaus des bayerischen Trachtenverbandes in Holzhausen mit verschiedenen Themen:
Warum das Gymnasium Seligenthal eine Fairtrade-Schule ist, was der Unterschied zwischen Fairtrade- und Nicht-Fairtrade-Lebensmitteln ist, wie es bei der Herstellung von Kleidung aussieht und noch vieles mehr waren die zentralen Themen. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen und die Zusammenhänge besser zu verstehen, ist es gut, auch einmal die Perspektive zu wechseln, wie die Bildungsreferentin Frau Gerung von der Eine-Welt-Station in Landshut den Seligenthaler Schülern zu vermitteln vermochte. Wie sieht das Leben der Bauern und Produzenten der Rohstoffe unserer Kleidung aus? Die Schüler waren nicht wenig verwundert, wie viele Kilometer in der Reise eines Kleidungsstückes von der Baumwollernte bis hin zum Annähen des letzten Knopfes stecken. Außerdem wurde auch auf die Problematik des immensen Wasserverbrauchs bei der Herstellung von Kleidung eingegangen und nach Lösungsvorschlägen jedes Einzelnen gesucht.
Am Nachmittag bereiteten die Schüler zusammen mit der Ernährungswissenschaftlerin Jana Lechler mit fairen und regionalen Lebensmitteln sowie exotischen Gewürzen ein perfekt faires Dinner vor, das sie sich dann gemeinsam schmecken ließen.
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt beim Organisieren der vielfältigen Projekte während des Schuljahres am Gymnasium Seligenthal. Außerdem wurde ein neues Motiv für das neue Gruppen-T- Shirt entworfen und am Ende war man sich einig, dass es für die Schulfamilie auch in diesem Jahr in Sachen Fairtrade nicht langweilig werden wird.
Es war ein gelungener Fairtrade-Tag, der für alle Fünft-, Sechst- u. Siebtklässler durchgeführt wurde. Neben einem Weltverteilungsspiel arbeiteten die Schüler mit Orangen- und Textilkisten von Mission Eine Welt und lernten viel über fairen Handel und globale Ungerechtigkeit, u. a., indem Bildungsreferentin Andrea Gerung in einem interaktiven Vortrag auch Bedingungen der Handyherstellung thematisierte.

Gerda Saxl