Pack ma’s! – Für eine Schule ohne Gewalt

Das Projekt „Pack ma’s“ wird in diesem Schuljahr zum zweiten Mal in den 8. Klassen des Gymnasiums und in der 7. Klasse der Wirtschaftsschule durchgeführt.

Der Workshop erstreckt sich über zwei Vormittage, wovon der erste vor den Weihnachtsferien durchgeführt wurde, der zweite Teil mit den Themen Zivilcourage und Gewaltprävention wird gegen Ende des Schuljahres stattfinden.

In diesem ersten Teil beschäftigten sich die Klassen vorrangig mit den Themen Vertrauen, Klassengemeinschaft und Mobbing. Anhand verschiedener Übungen erleben die Schüler, was es heißt, jemandem vertrauen zu können, aber auch jemandem das Gefühl zu geben, ihm vertrauen zu dürfen. In der Klassengemeinschaft ist es wichtig, sich zu vertrauen und zusammenzuhalten, auch wenn der Schulalltag manchmal einem reißenden Fluss gleicht. Den Schülerinnen und Schülern gelang es aber problemlos, sich auf ihrem Floß zu halten, ohne dass jemand verloren ging.

Was unbedachte Äußerungen bzw. gezielte Beleidigungen und Ausgrenzung bei Betroffenen anrichten können, konnten die Mädchen und Jungen schließlich anhand der geschlossenen Gesellschaft nachfühlen. Nach dieser Erfahrung kamen die Klassen zu dem Schluss, dass Ausgrenzung durch nichts zu rechtfertigen ist und dass man gemeinsam etwas dagegen tun kann und muss.

Die erste Runde des Pack ma’s Präventionsworkshops war für Schüler wie Lehrer sehr gewinnbringend und soll dazu beitragen, dass unsere Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise lernen, respektvoll miteinander umzugehen, ganz nach dem Motto „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Alle müssen mit auf's Floß
Auch zwischen Lehrern und Schülern ist Vertrauen wichtig