Alle Nachrichten aus dem Gymnasium Seligenthal

Sanfter Übertritt von der Grundschule ans Gymnasium

Auch heuer trafen sich wieder 25 Kollegen aus Grundschule, Hort und Gymnasium Seligenthal,


um sich die individuellen, sozialen und strukturellen Veränderungen, die der Übertritt ans Gymnasium für Schülerinnen und Schüler bringen kann, bewusst zu machen. Im Vordergrund standen das höhere Leistungsniveau, das schnellere Arbeitstempo und der Austausch über die Auswirkungen des neuen Lehrplans plus an der Schnittstelle zwischen den beiden Schularten.  Inhaltlich sei das meiste gleich geblieben, konnten die Lehrkräfte der Grundschule berichten, durch veränderte Methodik aber spiele selbst entdeckendes Lernen eine größere Rolle. Das Verbalisieren, z. B. der Rechenwege, und die Binnendifferenzierung haben größere Bedeutung erlangt, was die Lehrkräfte ebenso für das Gymnasium bestätigten. Schon in der Grundschule werden nun Basis-Fachbegriffe eingeführt, z. B. in deutscher Grammatik und Mathematik, die den Einstieg am Gymnasium erleichtern. Während allerdings in der Grundschule hauptsächlich schriftliche und angekündigte Proben gehalten werden, müssen sich die neuen Gymnasiasten an unangekündigtes mündliches und schriftliches Abfragen gewöhnen. In Englisch liegt auch nach neuem Grundschul-Lehrplan der Schwerpunkt auf dem Sprechen.

Ausgehend von konkreten Beispielen deckten die Lehrer im gemeinsamen Gespräch auf, wo Umstellungsschwierigkeiten bestehen können und wie die Schüler der 5. Jahrgangsstufe schrittweise und altersgemäß an die gehobenen Anforderungen am Gymnasium gewöhnt werden können. Alle waren sich einig, dass die Schülerinnen und Schüler an der Grundschule genügend Wissen und Fertigkeiten erwerben, um den Übertritt ans Gymnasium gut zu schaffen. Ihre Freude am Lernen zu erhalten und sie kindgemäß weiter zu fördern, das sei die Aufgabe der Gymnasiallehrer.

Maria Fischer

 


Autor: ws | Datum: 08.01.2018