Häufig gestellte Fragen zu Spanisch als spät beginnender Fremdsprache

Wie viele Stunden Spanisch hat man in der 10. Klasse?
In der 10. Klasse hat man vier Stunden Spanisch, während die Mitschüler in der zweiten Fremdsprache drei Stunden haben. Die überschüssige Stunde ist eine freiwillige Intensivierungsstunde, die dem Spanischschüler als solche angerechnet wird.

Werden die Klassen anders zusammengesetzt wegen Spanisch?
Nein, die Klassen bleiben wie sie sind, die Spanischschülerinnen verlassen nur für die Spanischstunden ihre Klasse.

Was ist, wenn ich Spanisch gewählt habe und es mir doch nicht gefällt?
Wer in der 10. Klasse mit Spanisch angefangen hat, muss auch in der Oberstufe weiterhin den Grundkurs Spanisch belegen (jeweils drei Stunden pro Woche).

Kann ich nach der 10. Klasse die Schule wechseln?
Theoretisch ja, aber in der Praxis ist es nicht ganz so einfach: Man muss in dem Fall zu einer Schule wechseln, die ebenfalls Spanisch als spät beginnende Fremdsprache anbietet. Momentan tun das im Landshuter Raum und Umfeld nur Seligenthal und Furth.

Muss man in Spanisch Abitur machen?
Man kann Spanisch als Colloquium wählen, muss aber nicht.

Wenn ich Spanisch in der Oberstufe belege, kann ich dann Englisch ablegen?
Nein, Spanisch ersetzt nicht die verpflichtende Fremdsprache der Kollegstufe. Wer Spanisch hat, muss zusätzlich entweder Englisch oder Französisch belegen.

Wenn ich wegen Spanisch Latein oder Französisch abgelegt habe, kann ich dann in der Oberstufe wieder Latein bzw. Französisch belegen?
Nein, dann gilt diese Fremdsprache als abgeschlossen und kann nicht mehr belegt werden. Man kann natürlich trotzdem Konversation belegen, wenn man eine Sprache gerne weiterpflegen möchte.

Wenn ich nach der 9. Klasse Latein ablege, habe ich dann das Latinum?
Für die Schülerinnen, die nach der 10. Klasse Latein ablegen, besteht die Möglichkeit, eine vorgezogene Latinumsprüfung zu schreiben. Wenn sie diese bestehen, wird mit dem Erwerb des Abiturzeugnisses das Latinum angerechnet, obwohl sie nur vier Jahre Latein gehabt haben. Wenn sie keine eigene Latinumsprüfung schreiben und im Jahreszeugnis die Note vier oder besser hat, gilt dies als Nachweis „gesicherter Lateinkenntnisse“ auch „Kleines Latinum“ genannt.

Wie sieht diese Latinumsprüfung aus?
Sie besteht aus einem mündlichen und einem schriftlichen Teil. Die mündliche Fortgangsnote im Fach Latein wird die mündliche Prüfung ersetzen, der schriftliche Teil wird an unserer Schule am Ende des jeweiligen Schuljahres stattfinden. Diese schriftliche Prüfung ist mit einer Schulaufgabe vergleichbar und wird etwa 110 Wörter umfassen, wobei die Schülerinnen ein Lexikon benützen dürfen. Die Endnote besteht aus der mündlichen und schriftlichen Note im Verhältnis 1:2. Wenn die Endnote vier oder besser ist, hat man das Latinum bestanden.

Wenn ich diese Latinumsprüfung nicht bestehe, kann ich dann zurücktreten und doch kein Spanisch nehmen?
Nur mit Genehmigung der Schulleitung, die Anmeldung ist an sich verpflichtend.

Wenn ich diese Latinumsprüfung nicht bestanden habe, kann ich sie dann wiederholen?
Ja, einmal kann man die Latinumsprüfung wiederholen.

Was soll ich machen, wenn ich Spanisch nehmen möchte, aber fürchte, mich damit zu übernehmen?
Wenn man unsicher ist, ist es ratsam, eine mit sich vergleichbare Schülerin zu fragen, die schon Spanisch hat.