Spendenaktionen

Freude von Ruben Caballero und seiner Mutter - Spende für Schulbus, Schulgeld und Schulmaterial

Über den Religionsunterricht hinaus werden die SchülerInnen für die Situation der Menschen, die in der globalen Welt benachteiligt sind, sensibilisiert. Gleichzeitig werden sie zum solidarischen Handeln motiviert. Dies geschieht durch unterschiedliche Aktionen wie z.B. Pausenverkauf von Kuchen oder gesunden Broten und Säften, um Menschen in Katastrophengebieten zu helfen.

Die Klassenspenden in der Advents- und Fastenzeit kommen den Partnerschulen in Bolivien und Ecuador zugute.

Die Arbeit der Caritas wird durch Straßensammlungen unterstützt.

Dazu leistet die Wahlfachgruppe "Weltkiosk" einen großen Beitrag.

Dank aus Valle Feliz für die Adventssammlung 2016

Die Leiterin vom Kinderdorf Valle Feliz Sr. Carmela dankt in einem Brief dem Gymnasium und der Wirtschaftsschule Seligenthal im Namen all ihrer Mädchen für unsere großzügige Spende von 750,- €. Diese Unterstützung kommt im vollen Umfang dem Kinderheim zugute. In letzter Zeit wurden immer mehr Babys ausgesetzt und von der Polizei ins Heim gebracht. Hier müssen nun Babyausstattungen, Windeln, Babymilch und -nahrung etc. besorgt werden. Auch neue Betreuerinnen mussten eingestellt und Räumlichkeiten geschaffen werden. Zusätzlich kommen immer wieder behinderte, misshandelte oder vom Vater missbrauchte Mädchen ins Heim. Diese Kinder müssen einzeln betreut und langsam wieder ins normale Leben zurückgeführt werden. Dafür werden speziell geschulte Psychologen benötigt. Da diese Mädchen noch nie zur Schule gegangen sind und weder lesen noch schreiben können, hat Sr. Carmela ein eigenes Programm für diese Kinder zusammengestellt. Damit wird das Lebenswerk der Gründerin Sr. M. Claudia aus Landshut in ihrem Sinne weitergeführt.

Kontakt mit dem langjährigen Jugendbischof Bode

Die Klasse 7b schreibt an Bischof Bode persönlich einen Brief.
Bischof Bode nimmt die Briefe freudig in Empfang.

Papst Franziskus hat mit seiner Reise zur italienischen Insel Lampedusa die Flüchtlingshilfe zu einem Herzensanliegen gemacht. Der Osnabrücker Bischof Bode hat sich in seiner Osterpredigt besonders auf das Anliegen des Papstes bezogen. In einem vom Religionslehrer vermittelten Kontakt stellte er sich im Juni 2014 den Fragen von Seligenthaler Schülerinnen und Schülern. Ein Zeitungsartikel hatte die Schüler der Klassen 7b, 8e und 9d mit der Problematik der Flüchtlinge aus Afrika und Syrien vertraut gemacht und in Tagebucheinträgen sind sie in verschiedene Rollen geschlüpft. Menschenschleuser, Dialogbeauftragte, Ehrenamtliche, Mitarbeiter der Regierung von Oberbayern, auch der Besitzer einer Stacheldrahtfabrik , ein Zurückgebliebener in Syrien oder Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Save me“ bekamen in der Vorstellungswelt der Jugendlichen eine Stimme.

In dem langjährigen Jugendbischof Bode haben die Klassen schließlich einen Adressaten für ihre Briefe an die Kirche gefunden, die dem Bischof in den Pfingstferien in Osnabrück überreicht wurden und auf die er in einem ausführlichen Interview eingegangen ist. Zwei Beispiele aus dem Interview bezeugen die Einstellung und das Große Engagement des Bischofs:

Frage 1: Denken Sie, dass das inzwischen von der Bundesregierung bewilligte Kontingent der Aufnahme von 20.000 syrischen Flüchtlingen reicht?“

„Wenn ich bedenke, wie groß und reich Deutschland ist, dann sind 20.000 zu wenig. Unser großes kirchliches Hilfswerk Misereor hat auch gleich gefordert, dass es wenigstens 100.000 sein müssen. Sie müssen eine Kultur des Willkommens bei uns erleben. Integration statt Ghettoisierung der Flüchtlinge ist dabei zu fordern.“

Frage 2:Die Mehr-Religionen-Schule in Osnabrück ist auf dem 99. Katholikentag Ende Mai in Regensburg vorgestellt worden. Was leistet diese?“

„Aus Fremden sollen Freunde werden. In dieser Grundschule werden seit drei Jahren sowohl orthodoxe Juden als auch Muslime und Christen in der ihnen eigenen Religion unterrichtet. Die praktizieren dort ihren Glauben und feiern ihre Feste. Die Speiseregeln werden bei den Essensangeboten beachtet. So lernen die Kinder Menschen unterschiedlicher Herkunft zu respektieren. Wir haben für das nächste Schuljahr 52 Neuanmeldungen in einer guten Mischung aus allen drei Religionen. Jeder wird in seiner eigenen Religion unterrichtet. Die orthodoxen Juden und die Muslime bei uns würden z.B. eine ungute Vermischung nicht zulassen. Und wenn man dann doch die andere Religion kennenlernt, dann geschieht das unter dem Vorzeichen einer Friedensschule. Bei den Kindern geschieht das interessierte Kennenlernen von Anfang an.“

Seligenthal aktiv am 99. Katholikentag in Regensburg

Schülerinnen betreuen den Stand
Schülerinnen zu Gast beim Seligenthaler Stand
Das Katholikentagsmotto
 

Mit einem eigenen Stand brachte Seligenthal einen lebendigen Farbtupfer in die Kirchennmeile des Katholikentages. In vielfältiger und engagierter Weise und guter Zusammenarbeit zwischen Gymnasium, Wirtschaftsschule und Abtei wurde der "Seligenthaler" kreiert. Schülerinnen, Lehrer und Schwestern präsentierten drei Tage lang die Bildungseinrichtungen Seligenthals. Am Seligenthaler Stand trafen sich nicht nur Ehemalige und Freunde Seligenthals, sondern auch viele Interessierte zu Gesprächen und bereichernden Begegnungen.

So wurde das Leitmotto "Mit Christus Brücken bauen" lebendig.

Die vielfältigen Angebote wurden am Tag der Jugend von den SchülerInnen und ihren Begleitlehrkräften eifrig genutzt und freudig angenommen. Auch die acht Dauerhelferinnen aus den Jahrgangsstufen 10 - 12 leisteten hervorragende Arbeit und machten dabei einmalige Erfahrungen.