P-Seminar "Streuobstwiese" - Frau Dr. vom Hofe

„Sag mal, diese Streuobstwiese ist im Klostergarten, oder etwa nicht?“

 Ähnlich ahnungslos gingen nicht wenige Kursteilnehmer zu Beginn des Jahres erwartungsvoll in das Seminar.

Ein paar Bäume pflanzen und Äste abschneiden“ hört sich doch nach einem entspannten P-Seminar an – so zumindest in unserer Vorstellung.

Nur Wenigen war bewusst, was sie von dem bevorstehenden Seminar erwarten sollten. Thema war die Betreuung einer Streuobstwiese bei Altdorf, die als Ausgleichsfläche für den Bau der neuen Wolfgangssiedlung angelegt worden war. Da die angestrebte Kooperation mit dem Bund Naturschutz und der Stadt Landshut auch für unsere Kursleiterin Neuland war, hing das Gelingen des Projekts von unserem Einfallsreichtum und Engagement ab.

Zu unserem Glück erkannte die Lehrkraft schnell, dass wir nicht direkt vor Ideen sprudelten und sorgte für Ordnung und Struktur. Anfangs machten wir uns erst unserer Möglichkeiten und Ziele bewusst. Überraschenderweise hatten wir einen großen Spielraum was die Gestaltung des Seminars anging. Uns waren grundsätzlich kaum Grenzen gesetzt. Was allerdings feststand, war, dass unsere Arbeit im Rahmen der Streuobstwiese geschehen sollte. Diese Streuobstwiese stellt eine extra für die Anwohner angelegte, öffentliche, bepflanzte Ausgleichsfläche dar, die für jeden frei zugänglich ist.

Wir interpretierten unsere Rolle als eine Art Paten der Wiese. Da nicht viele Anwohner über die Existenz der Ausgleichsfläche Bescheid wussten, begannen wir damit, einen Besuch auf der Wiese zu umwerben. Wir wanderten in durch die Siedlung, kontaktierten die Anwohner und gaben Auskunft zur Wiese. Wir bauten unter anderem ein Insektenhotel und erschufen Unterschlupf für Igel. Im Wesentlichen sorgten wir uns aber um die Instandhaltung der Streuobstwiese.  

Für den nachfolgenden Verlauf des Seminars erarbeiteten wir einen Plan, um die Zeit möglichst effektiv nutzen zu können. Da die ganze Planung etwas spärlich vonstatten ging, wurden wir durch Einfälle unsere Lehrerin immer wieder neu angeregt. Die Ideenfindung fand im Plenum statt, die Ausarbeitung der Pläne in Kleingruppen und zur Umsetzung begaben wir uns dann zur Wiese.

Wie pressten beispielsweise Apfelsaft aus selbst geernteten Früchten oder schnitten mit dem Gärtnerverein Deutenkofen die Bäume, um sie für den Winter „fest“ zu machen. Da wir für so gut wie jede Handlung auf der Streuobstwiese eine Erlaubnis von der Stadt Landshut als Eigentümer benötigten, und zudem von einigen Organisationen abhängig waren, standen manche Schüler in ständigem Kontakt zu vertretenden Personen. Dementsprechend verzögerte sich die Umsetzung unserer Ziele immer wieder, weil wir noch auf nötige Zusagen warten mussten.

Den Höhepunkt des Seminares stellte unser eigenständig organisiertes „Apfelfest“ gegen Ende September dar. Wochenlang beschäftigten wir uns mit der Vorbereitung dieses Highlights. Unseren Bedenken um zu wenig Besucher kamen wir mit einem Einladungsschreiben in der Landshuter Zeitung entgegen. Zu unseren Gunsten erschien daraufhin eine beachtliche Anzahl neugieriger Interessierter, um sich bei einem tollen Wetter mit zahlreichen Snacks rund um das Thema Apfel den Nachmittag zu versüßen.

 

Jakob Viehbeck, David Murr

P-Seminar "Restrukturierung des Schulgartenteichs"

In den Jahren 2012-2014 fand das Projekt-Seminar zur Restrukturierung unseres Gartenteichs im Schulgarten statt. Unter der Leitung von Fr. Dr. Barbara vom Hofe ist unser Teich wieder eine Oase für Tiere aller Art geworden und kann von Schülern und Lehrer gut genutzt werden. 

Der volle Seminarbericht kann hier gelesen werden!

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