Sport

Bereits am Kennenlerntag bekommen die Kinder einen kleinen Eindruck von zahlreichen Sportmöglichkeiten.

Ein voller Stundenplan zwingt förmlich dazu, den Tag überwiegend an Schul- bzw. Schreibtisch sitzend zu verbringen.

Insofern kommt dem Fach Sport eine große Bedeutung zu, um nicht nur Freude an der Bewegung zu vermitteln, sondern auch die Gemeinschaft zu fördern und den Schultag aufzulockern.

Nachrichten zum Fach Sport

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau der 9. Klassen


Am letzten Schultag vor den Osterferien fuhren alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen im Rahmen des Geschichtsunterrichts zur KZ-Gedenkstätte nach Dachau.

Begleitet wurden die Schüler dabei von ihren Geschichtslehrern. Vor Ort zeigte dann pädagogisch ausgebildetes Fachpersonal den Schülern, wie die Menschen im „Arbeitslager“ Dachau leben und arbeiten mussten.

Vom Appellplatz, zu den Barracken hin zu häufig benutzten Folterplätzen; an jeder Station wurde den Schülern klarer, welche schrecklichen Lebensbedingungen den Insassen hier aufgezwungen wurden. Nasskaltes Wetter und ein empfindlicher Wind taten ihr Übriges. „Unfassbar, dass die Häftlinge hier stundenlang stehen mussten.“ meinte ein Schüler nach der Begehung des Appellplatzes.

Den singulären Zynismus und die Brutalität des Lagerlebens konnten die Schüler vor den Verbrennungsöfen und den Gaskammern mit der Aufschrift „Brausebad“ in Ansätzen nachempfinden. Auch der Diebstahl des Eingangstors mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ gab Anlass zum Nachdenken und zu Diskussionen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden nicht nur im Unterricht, sondern auch im Zuge des Projekttages zum Thema „Jüdisches Leben in Landshut“ für diesen Ausflug sensibilisiert und konnten sich nun vor Ort ein Bild vom Schreckensregime der Nazis machen. Die Klasse 9f war sich einig: „Wir waren auf vieles gefasst, aber das ist unbegreiflich!“ Immer wieder betonte das Gedenkstättenpersonal, dass die Schüler, auch als Deutsche, keine Verantwortung für die Vernichtung von so vielen Menschen tragen, dass sie aber „sehr wohl eine Verantwortung für die Zukunft haben und diese unbedingt wahrnehmen müssen.“

Besonders in Erinnerung blieb die Frage eines Schülers, ob es sich bei den roten Flecken direkt unter der Skulptur von Nandor Glid um getrocknetes Blut handle. Die Antwort:

„Nein. Das ist kein Blut, die Flecken stammen von den Blumen. Hier stehen nämlich jedes Jahr hunderte Blumensträuße, die zur Feier der Lagerbefreiung niedergelegt werden. Dieses Jahr wird die Feier zum 70-Mal begangen. Die Blumen sollen symbolisieren, dass die Gedenkstätte Dachau mittlerweile auch ein Ort der Begegnung und der Versöhnung geworden ist.“


Autor: Me | Datum: 16.04.2015