Politik betrifft uns alle!

Sind alle Abgeordneten übergewichtig, so dass sie eine Diät nötig haben?
Oder was bitte sind Petitionen?
Wer entscheidet über unsere Gesetze?
Was macht unsere Bundeskanzlerin den ganzen Tag?

Diese und viele weitere Fragen zum Thema Politik und Gesellschaft beantwortet euch der Sozialkundeunterricht, der am Gymnasium Seligenthal einen großen Stellenwert hat.
Im Sozialwissenschaftlichen Zweig wird das Fach bereits ab der 8. Klasse zweistündig unterrichtet, in den anderen Zweigen ab der 10. Klasse. Ziel ist es ein vertieftes Verständnis für gesellschaftliche und politische Zusammenhänge zu vermitteln.

Das Grundwissen für die jeweiligen Jahrgangsstufen finden Sie unter folgenden Links:

Jahrgangsstufe 8

Jahrgangsstufe 9

Jahrgangsstufe 10

Jahrgangsstufe 11

Jahrgangsstufe 12

 

 

Nachrichten zur Sozialkunde

Europäisches Jugendparlament in Frankfurt


Frankfurt/Landshut. Ausgewählte Schülerinnen der Jahrgangsstufe 10 und 11 des Gymnasiums der Schulstiftung Seligenthal nahmen mit Erfolg an der Regionalen Auswahlsitzung Süd des Europäischen Jugendparlamentes in Frankfurt teil.

 

Mehr als 100 Jugendliche aus vielen verschiedenen europäischen Ländern, darunter sieben Schülerinnen aus Seligenthal – Christine Dachs, Veronica Jobst, Verena Körösy, Franziska Kraus, Viktoria Maier, Nina Mutsch und Franziska Pusl – zeigten kurz vor der Wahl des „echten“ Europäischen Parlamentes ihr aktives Interesse an der europäischen Politik.  Sie hatten zuvor eine Expertenjury mit ihrer auf Englisch verfassten Bewerbungsresolution überzeugt und dabei den einen oder anderen freien Nachmittag investiert um schlussendlich nach Frankfurt eingeladen zu werden.

 

Im Finanzzentrum der BRD und dem Sitz der Europäischen Zentralbank debattierten die Seligenthalerinnen mit anderen Schülern aus Süddeutschland, Tschechien, Frankreich, der Türkei und Finnland. Man diskutierte unter anderem Themen wie Arbeitslosigkeit, die Reform des Erasmus-Programmes und über Wege, die finanzielle Zukunft Europas nach der Krise langfristig zu stabilisieren.  

 

Zunächst stand das sogenannte "Teambuilding" auf dem Programm, bei dem sich die Schüler auf spielerische Art besser kennenlernten.  „Auf kürzeste Zeit bauten die Spiele Vertrauen zu den anderen Teilnehmern auf und man verlor die Hemmung, seine Meinung offen zu vertreten.“ meinte Nina Mutsch. Unter den Augen einer vierköpfigen Jury setzten sich die Schüler bis in die Nacht hinein mit dem Thema auseinander, das ihrer Delegation zugeteilt worden war. Angehende Journalisten begleiteten die Schüler und berichteten in Form von Zeitungen und aufwendig produzierten Videos, die den Seligenthaler Schülerinnen als  Andenken überreicht wurden. „Die Filme werden uns dabei helfen, uns lange an die vielen Eindrücke erinnern zu können!“ so Christine Dachs.

 

Nachdem eigene Ideen rhetorisch ausgefeilt zu Papier gebracht worden waren, ging es in die zweitägige Parlamentarische Vollversammlung. Sie stellte den Höhepunkt der vier Tage dar. Die Schüler schlüpften dabei in die Rolle von EU-Parlamentariern und stellten ihre erarbeiteten Resolutionen in englischer Sprache vor. Anschließend verteidigten sie diese in lebhaften Debatten gegen die Einwände der anderen Delegationen. Das Ziel blieb dabei stets die Verabschiedung der Resolution durch das Plenum. 

 

 

Die Seligenthaler Delegation ist sich nach Ankunft in der niederbayerischen Heimat einig, dass die Teilnahme an dieser Simulation eine tolle Erfahrung für die Zukunft war. Die Schülerinnen konnten zahlreiche Kontakte ins In- und Ausland knüpfen und setzten ein Zeichen gegen Euro-Skepsis und die angebliche Politikverdrossenheit der Jugend. Sie würden gerne Ende Mai die Zukunft Europas durch ihre Stimme mitentscheiden können.  

 


Autor: Simone Pusl | Datum: 29.09.2014