Alle Nachrichten aus dem Gymnasium Seligenthal

Mädchen und Jungen für Technik begeistern

Nachwuchskräfte im technischen Bereich (dem sogenannten MINT-Bereich) werden händeringend gesucht.


... Insbesondere entscheiden sich immer noch zu wenig Frauen für diesen überaus interessanten und innovativen Aufgabenbereich.

Aus diesem Grund wurde ein Kooperationsprojekt zwischen der Hochschule Landshut und dem Gymnasium Seligenthal ins Leben gerufen, um in geschlechtergetrennten Gruppen Schülerinnen und Schüler früh für technische Themengebiete zu begeistern. 

Das Projekt wurde von der Fakultät Maschinenbau zusammen mit der Schulleiterin des Gymnasiums Seligenthal, Frau Weger, initiiert und durch Frau Prof. Dr. Höling, die an der Hochschule Physik und Mathematik für angehende Ingenieure lehrt, vorangetrieben.

Der Großteil dieses Projekts fand im Gymnasium Seligenthal statt, wo die Schülergruppen der fünften Klassen zusammen mit der Professorin und den Ingenieurpädagogik-Studentinnen Valerie Blechschmid und Selina Weber spielerisch die Physik der mechanischen Federn erforschten. Die Kinder führten selbständig Messungen durch zur Dehnung von Federn und zur Schwingungsdauer von an Federn aufgehängten Gewichten. Bei der Datenanalyse konnten sie dabei direkt ihr kurz zuvor im Mathematik-Unterricht erworbenes Wissen über Koordinatensysteme und grafische Darstellungen anwenden.  Dann durften die interessierten Mädchen und Jungen mit Federn, Styroporkugeln und anderen Bastelmaterialien ihren eigenen „Wackeldackel“ konstruieren, der noch mit fröhlichen Farben bemalt wurde und als Spielzeug oder Dekorationsstück dienen kann. 

Als Höhepunkt des Projektes fand eine Besichtigung der Labore Fahrzeugtechnik und 3D-Druck der Hochschule Landshut statt. Mit sogenannten 3D-Doodlern, einer Art 3D-Druck-Stift, konnten die sichtlich begeisterten Kinder dreidimensionale Figuren „zeichnen“ und als Andenken an den gelungenen Nachmittag mit nach Hause nehmen.


Autor: ws | Datum: 08.02.2019