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Geistesblitze und tanzende Roboter am Gymnasium Seligenthal

Rund zweihundert Eltern, Verwandte, Lehrkräfte und Freunde besuchten die öffentliche Präsentation


... der Ergebnisse der Workshops, die Schülerinnen der 7. Klassen des Gymnasiums Seligenthal mit Dozenten der TUM im Rahmen des Projekts „Mädchen machen Technik“ erarbeitet hatten. Die Besucher konnten sich davon überzeugen, mit welcher Fantasie im Architekturprojekt maßstabsgetreue Modelle von Behausungen gebaut wurden. Im Projekt Aeronautik wurde sogar ein selbstgebauter Heißluftballon erfolgreich gestartet, während in der E-Technik fleißig Schaltungen gelötet und eine Obstbatterie erstellt wurden. Besonders aufregend war das Sezieren von Schweinehirnen, um der Funktionsweise des Gehirns und dem Entstehen von „Geistesblitze“ auf die Spur zu kommen. In Chemie standen Experimente mit Salzen und die Vorstellung eines „schwarzen Monsters“ im Mittelpunkt. In der Informatik „tanzten“ Legoroboter und es war beeindruckend, mit welcher Selbstverständlichkeit von den Schülerinnen ein Programm umprogrammiert wurde, wenn es nicht sofort funktionierte. Seit 2003 kommen Referentinnen und Referenten von der TU München, um die zweitägigen Projekte durchzuführen. Frau Barbara Krischer informierte als verantwortliche Leiterin die Besucherinnen und Besucher über die Idee hinter dem Programm „Mädchen machen Technik“ und über die weiteren Schulprojekte der TUM. Die Buben waren parallel zu den Mädchen im Bereich Hauswirtschaft tätig. Sie übten unter Anleitung einer Lehrkraft voller Begeisterung das Kochen und Backen und verwöhnten die Gäste der Präsentation mit Selbstgebackenem. Aber auch für Jungen nicht alltägliche Aufgaben wie Bügeln und Nähen meisterten Sie mit Bravour und zeigten so, dass auch sie – wie die Mädchen – Talente auch in nicht gendertypischen Sparten besitzen.


Autor: ws | Datum: 29.11.2018