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Schulentwicklungs-Report 2012/2013

Erzieherische Richtlinien und Unterrichtsmethoden als Arbeitsschwerpunkte der Schulentwicklungsgruppe


Seit neun Jahren widmet sich die Schulentwicklungsgruppe unter der bewährten ­Führung von Margit Schleinkofer Themenbereichen, die den Schulalltag von LehrerInnen und ­SchülerInnen gleichermaßen verbessern sollen. Bei den regel­mäßigen Treffen arbeitet ein ­fester Stamm von KollegInnen aus Gymnasium und Wirtschaftsschule an unterschiedlichen ­Themenbereichen. 

Durch die starke Verjüngung des Kollegiums und die motivierte Mitarbeit der jungen Kollegen ergibt sich ein neues bereicherndes Miteinander, von dem die ganze Schulentwicklungsgruppe profitiert. 

Im Schuljahr 2012/2013 arbeiteten zwei Teams parallel an erzieherischen und methodischen Themenschwerpunkten. Seit Jahren fühlen wir uns als Schule in kirchlicher Trägerschaft der Werteerziehung besonders verpflichtet. Gegenseitige Wertschätzung ist die Basis für ­gelingendes Lernen. An ihr muss kontinuierlich gearbeitet werden. 

Daher entwickelte die eine Gruppe ein Stimmungsbarometer für Zfu-Stunden, um das Klassenklima zu erkennen, Störungen aufzudecken und ihnen wirkungsvoll entgegenzusteuern. 

Wie Eltern am wirkungsvollsten ­erziehen, wenn sie in Erziehungsfragen eine einheitliche Linie finden, ist es auch in einem Lehrerkollegium wichtig, sich im pädagogischen Handeln sorgfältig abzustimmen. Aus diesem Wunsch heraus entstand ein Katalog erzieherischer Richtlinien zur Handreichung für die Kollegen. Er zeigt bei gemeinschaftsstörendem Verhalten einzelner Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten auf, sinnvoll einzugreifen, um eine positive Verhaltensänderung zu bewirken. 

Zu gelingendem Lernen gehört auch ein abwechslungsreicher, kreativer Unterricht, der die Stärken und Schwächen der unterschiedlichen Schülerinnen und Schüler berücksichtigt und sie individuell fördert. Eine Unterrichtsqualität unter anderen ist dabei der flexible Einsatz vielfältiger Methoden. 

Daher stellte sich die zweite Gruppe die Aufgabe, für das Kollegium ein Karteikastensystem zu entwickeln, das einen schnellen Zugriff auf ­geläufige, aber auch seltener ein­gesetzte Methoden zulässt. Das ­System ist gegliedert nach Unterrichtsphasen wie Einstieg, Erarbeitung, Vertiefung und Wiederholung, gibt aber auch der Klassenleitung methodische Hilfen an die Hand. Die Karten beschreiben kurz und griffig die Einsatzmöglichkeit und Funktionsweise einer Methode und geben Beispiele. Der hohe Arbeitsaufwand lässt die Fertigstellung erst im nächsten Schuljahr erwarten.

An dieser Stelle sei wie immer allen Kolleginnen und Kollegen, die für diese Arbeit viel Freizeit aufgewendet haben, und in besonderem Maße den Direktorinnen Ursula Weger und Ulrike Liebig herzlich gedankt.

Margit Schleinkofer, Maria Fischer

Der Schulentwicklungs-Report 2012/13 als pdf

 


Autor: cb | Datum: 15.05.2012