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Schulentwicklungs-Report 2008/09

Schulvereinbarung, Hausordnung und die Anpassung des Schulprofils waren einige notwendige Projekte


Die Schulentwicklungsgruppe, bestehend aus festen, vom Kollegium gewählten, und „freien“ Mitgliedern, die sich je nach Aufgabenstellung der Gruppe anschließen, Frau Weger, Mitarbeiterin im Direktorat, sowie Sr. Christiane Hansen und Frau Liebig, den Direktorinnen von Gymnasium und Wirtschaftsschule, konnte sich unter der bewährten Führung von Frau Schleinkofer weiter etablieren und entwickelte sich immer mehr zum Ansprechpartner sowohl für das Kollegium als auch die Schulstiftung.

Viel Zeit beanspruchte heuer die Ausarbeitung der Schulvereinbarung und Hausordnung, die ab nächstem Schuljahr für beide Schulen gelten werden.
Die Schulvereinbarung wurde notwendig, um den rechtlichen Rahmen für unsere kirchliche Schule eindeutig zu klären. Dies geschah in Abstimmung mit Herrn Riegert, dem Geschäftsführer der Schulstiftung, der die juristische Perspektive einbrachte.

In der Hausordnung sind die wesentlichen Regeln für ein gutes Miteinander knapp, klar und eindeutig niedergelegt. Sie versteht sich als Leitfaden, der zum Gelingen der Schulgemeinschaft beitragen soll.

Beide Vereinbarungen wurden den Eltern und Kindern der kommenden 5. Klassen bereits bei der Einschreibung in einer ansprechenden Mappe, in der auch Platz für weitere Dokumente der Schullaufbahn ist und die somit zum Portfolio wird, überreicht.
Ähnlich wie letztes Jahr konnte auch heuer wieder mithilfe vieler Kolleginnen und Kollegen und in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat der Kennenlernnachmittag am Gymnasium gestaltet werden. Das abwechslungsreiche Programm zum Kennenlernen der neuen Umgebungund neuer gymnasialer Unterrichtsinhalte sowie der Austausch mit den Eltern kamen bei den Gästen sehr gut an.

Überraschend war für uns die Entscheidung des Klosters, die reine Mädchenerziehung ab dem nächsten Schuljahr, beginnend mit den 5. Klassen, aufzugeben, um die angespannte gymnasiale Situation in der Stadt und dem Landkreis zu entschärfen. Dies machte eine moderate Anpassung des Schulprofils notwendig.

In einem sehr offenen Gespräch mit dem Stiftungsvorstand, vertreten durch Herrn Dr. Hofmann und Sr. Seraphina, und dem Geschäftsführer wurden die Folgen der neuen Ausrichtung am Gymnasium besprochen, die Modalitäten der Zusammenarbeit festgelegt und Zukunftsperspektiven diskutiert.

Ein Ergebnis dieser Unterredung ist die Fahrt der Schulentwicklungsgruppe und interessierter Kolleginnen und Kollegen zum St.-Gotthard-Gymnasium der Benediktiner Niederaltaich, um sich über die dortige Umsetzung der gebundenen Ganztagsschule zu informieren. So warten für nächstes Jahr wieder interessante Aufgaben auf die Schulentwicklungsgruppe.

Maria Fischer

Der Schulentwicklungs-Report 2008/09 als pdf


Autor: cb | Datum: 19.01.2009